Holzrolläden wurden erstmals Mitte des 18.Jahrhunderts in Deutschland eingebaut und verleihen alten und neuen Gebäuden einen besonderen optischen Charme. Holzrolläden sind langlebig, robust und elegant. Sie sorgen mittels eingefrästen Schlitzen für angenehmen Lichteinfall und Luftzirkulation. Nicht zuletzt sind Holzrollläden umweltfreundlich.

Holzrolläden gibt es in allen Farben. Sie können lasiert oder lackiert geliefert werden. Ebenso können Sie das Profil der Rollladen-Stäbe festlegen. Holzrollläden können mit einer motorgetriebenen oder manuellen Wicklung betrieben werden. Grenzen bei der Auswahl und Ausführung zieht nur das Amt für Denkmalschutz. Hier sollten Sie sich vorab über die geltenden Vorschriften erkundigen und eine Genehmigung einholen.

Wir liefern und montieren Holzrollläden nur aus besten Hölzern, die nicht aus Übersee importiert wurden. Großteils werden unsere Holzrollläden aus astreiner, feinjähriger Kiefer hergestellt. Austauschhölzer wie Eiche Douglasie, Mahagoni und Lärche sind nur bedingt geeignet.

 

Edelstahlketten als Verbindung der Stäbe des Holzrollladens

Die einzelnen Stäbe des Holzrollladen werden durch Nirostaketten unterschiedlicher Länge miteinander verbunden. Dadurch entstehen im unteren und oberen Bereich des Holzpanzers beim Hochziehen auf der gesamten Breite zwischen den Stäben Sicht- und Lüftungsschlitze. Neben dem verstellbaren Lichteinfall und Sonnenschutz wird somit auch eine Luft-Ventilation erzielt, die bei besonders heißen Tagen für ein kühles Raumklima sorgt.

 

Profile der Holzrollladen-Stäbe

Je nach den optischen Anforderungen denkmalgeschützter Gebäude können wir unterschiedliche Profile der Holzrollladen-Stäbe liefern. Variationen in Höhe und Tiefe, aber auch in geschwungener oder gerader Form der einzelnen Stäbe sind möglich.

 

Eingefräste Lichtschlitze

Diese werden häufig bei denkmalgeschützten Gebäuden vorgeschrieben. Beachten Sie, dass bei denkmalgeschützten Gebäuden die vorhandenen Rollläden durch optisch gleichwertige ersetzt werden müssen. Deshalb erkundigen Sie sich vorab genau beim zuständigen Amt für Denkmalschutz und holen Sie sich in diesem Fall eine schriftliche Genehmigung ein, um kostspielige Fehlplanungen zu vermeiden.

Holzrolläden mit eingefrästen Lichtschlitzen eigenen sich natürlich auch bei einem Neubau-Gebäude. In Verbindung mit einem Aussteller erreichen Sie damit eine sehr angenehme Lichtstreuung im Innenraum und ein südlich-meriterranes optisches Erscheinungsbild.

 

Oberflächenbeschichtung der Holzrollladen

Unsere Holzrolläden sind in allen denkbaren Farben erhältlich

  • Dünnschichtlasuren oder deckende Lasuren (Lack)
  • alle RAL- und NCS-Farben im deckenden Lackbereich

Standardaufbau der Endbehandlung:

  1. Anschliff
  2. Bläueschutz (getaucht)
  3. Farbauftrag
  4. Zwischenschliff
  5. Farbauftrag

Die Grundierung mit Bläueschutz macht unsere Holzrollläden besonders widerstandfähig und haltbar. Durch das angewendete Tauchverfahren in pigmentfreier Grundierung wird ein besonders tiefenwirksamer Bläueschutz geboten und in den Einfräsungen ein optimaler geschlossener Oberflächenschutz ermöglicht.

Wir liefern Holzrollläden in allen erdenklichen Farben. Sie können wählen zwischen Lasuren bei denen die Maßerung des Holzes sichtbar ist, oder deckenden Lackierungen ohne sichtbare Holzmaßerung.
Die Wahl des richtigen Farbtons ist aber nicht nur ein optisches Kriterium. Helle Farbtöne sind anfälliger gegen UV-bedingten Beschichtungsabbau, da sie weniger Pigmente enthalten. Dadurch benötigen helle Rollläden mehr Pflege und kürzere Wartungs- und Renovierungsintervalle. Dunkle Farbtöne dagegen lassen die Holzrolläden bei starker Sonneneinstrahlung stärker aufheizen, wodurch Risse entstehen oder Harzaustritte bei bestimmten Hölzern auftreten können.
Daher empfehlen wir mittlere Farbtöne da sie sich im Außenbereich durch den optimalen UV-Schutz am besten eignen. Dünnschichtlasuren heben die Holzstruktur besonders hervor, sind nicht filmbildend, blättern nicht ab und das Holz kann ohne Anschliff nachbehandelt werden. Insgesamt sind aber die Renovierungsintervalle kürzer als bei filmbildenden Lasuren / Lacke.

 

 

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